Die Satzung des HSV Neckargartach

Satzung

§1

Name, Sitz und Zweck des Vereins:

Der am 01.01.1951 gegründete Verein führt den Namen Hundesportverein Neckargartach e.V..Der Verein hat seinen Sitz in Heilbronn a.N. und ist unter der Nr. 552 in das Vereinsregister eingetragen. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Heilbronn a.N..

§ 2

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus den Mitteln des Vereins. Zweck des Vereins ist, Mensch und Hund unter fachmännischer Leitung nach den Richtlinien des DHV zu schulen, an Sportveranstaltungen des DHV teilzunehmen sowie Sportveranstaltungen selbst durchzuführen. Politische, rassistische und religiöse Zwecke dürfen innerhalb des Vereins nicht angestrebt werden.

§ 3

Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern und 18 Jahren und Ehrenmitgliedern.

§ 4

Jede unbescholtene Person sowie juristische Person kann Mitglied des Vereins werden. Gewerbsmäßige Hundeabrichter und gewerbsmäßige Hundehalter sind von der Mitgliedschaft ausgeschlossen. Die Beitrittserklärung ist beim Vorsitzenden einzureichen. Die Mitgliedsaufnahme erfolgt auf Beschluss der Vorstandschaft und des Ausschusses. Eine Ablehnung muss nicht begründet sein. Ein Rechtsmittel gegen die Ablehnung gibt es nicht mehr. Durch die Beitrittserklärung verpflichten sich die Mitglieder zu Zahlung des Beitrags, zur Einhaltung der Satzung, der Versammlungsbeschlüsse, sowie zu allen sonstigen von der Vorstandschaft getroffenen Anordnungen. Jedes Mitglied hat das Recht, an sportlichen und kulturellen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und das aktive und passive Wahlrecht auszuüben, Jugendmitglieder haben kein Wahlrecht und kein Stimmrecht, weil deren Stimmrecht vom gewählten volljährigen Jugendleiter wahrgenommen wird.

§ 5

Die Mitgliedschaft endet durch:

1. Ableben

2. freiwilligen Austritt

3. Ausschluss

§ 6

Der freiwillige Austritt ist jederzeit möglich. Rückständige Mitgliedsbeiträge sind vor dem Austritt zu entrichten.

§ 7

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen:

1. Bei Schädigung der Vereinsinteressen durch unehrenhaftes Benehmen und vereinsschädigendes Verhalten.

2. Bei grobem Verstoß gegen die Vereinssatzung

3. Wenn ein Mitglied durch rechtskräftiges Urteil die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt worden sind.

4. Bei Verweigerung der Beitragszahlung oder sonstiger, dem Verein gegenüber eingeganger Verpflichtungen.

5. Wegen Beleidigung gegenüber dem Leistungsprüfer, Prüfungspersonal oder Lehrpersonal

Gegen den Ausschluss, über den nach Anhörung des Mitgliedes die Vorstandschaft und der Ausschuss mit sofortiger Wirkung beschließt, kann das Mitglied innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe Berufung in der nächsten Mitgliederversammlung einlegen, die dann endgültig entscheidet.

§ 8

Ehrenmitglieder

Personen, die sich besondere Verdienste um den Verein oder auf sportlichem Gebiet erworben haben, können auf Vorschlag der Vorstandschaft und des Ausschusses zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung erfolgt durch Einheitsbeschluss der Vorstandschaft und des Ausschusses.

Ehrenmitglieder haben dieselben Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder, sind aber von der Beitragszahlung befreit.

§ 9

Mitgliedsbeiträge

Die Aufnahmegebühr für neue Mitglieder, der jährlich im voraus zu entrichtende Mitgliedsbeitrag, sowie die einmal je Hund zu zahlende Ausbildungsgebühr werden jeweils von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Jugendliche Mitglieder zahlen in allen Fällen die Hälfte der festgesetzten Beiträge bzw. Gebühren.

§ 10

Leitung des Vereins

Die Vereinsgeschäfte werden durch die Mitglieder der Vorstandschaft geführt, diese besteht aus:

1. dem / der Vorsitzenden

2. dem / der stellvertretenden Vorsitzenden

3. dem / der Kassierer/in

4. dem / der Schriftführer/in

5. dem / der Sportleiter/in

6. dem / der stellvertretenden Sportleiter/in

7. dem / der Jugendleiter/in

Der Vorstandschaft steht ein Ausschuss zur Seite. Dieser setzt sich aus 2 Mitglieder/innen zusammen.

Ausschuss und Vorstandschaft werden in der Mitgliederversammlung, in geheimer oder durch Handzeichen mit einfacher Stimmenmehrheit, auf jeweils zwei Jahre versetzt gewählt.

Jeweils zusmmen werden gewählt:

a) 1. Vorsitzende/r, Schriftführer/in, stellvertretende/r Sportleiter/in, 1 Ausschussmitglied

b) stellvertretende/r Vorsitzende/r, 1. Kassierer/in, 1. Sportleiter/in, 1 Ausschussmitglied

Wählbar in die Vorstandschaft bzw. in den Ausschuss ist jedes ordentliche Mitglied, das volljährig ist und das dem Verein mindestens zwei Jahre angehört hat. Scheidet während des Geschäftsjahres ein Vorstandmitglied aus oder legt sein Amt nieder, so ist in der Mitgliederversammlung eine Ersatzwahl durchzuführen. Bis dahin werden die Geschäfte des Ausgeschiedenen nach Möglichkeit durch ein anderes Vorstandsmitglied wahrgenommen. Die Vorstandschaft bleibt so lange im Amt, bis eine Neuwahl durchgeführt ist. Ein Vorstandmitglied kann auch zwei Vorstandsämter begleiten, hat aber nur eine Stimme bei Abstimmungen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

Sämtliche Ämter sind ehrenamtlich. Der Vorstandschaft bleibt es vorbehalten, von Fall zu Fall weitere Mitglieder, insbesondere Ehrenmitglieder, zu ihren Beratungen und zu den Ausschusssitzungen hinzuzuziehen.

§ 11

Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende vertreten in allen gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten den Verein. Beide sind je allein vertretungsberechtigt. Ihnen obliegt die Führung der Geschäfte des Vereins, sie berufen Sitzungen und Versammlungen ein und setzen die Tagesordnung fest.

§ 12

Der Kassierer verwaltet das Vermögen des Vereins und hat über alle Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen. Unvorhergesehene oder größere Ausgaben müssen durch die Vorstandschaft und den Ausschuss genehmigt werden. Die Mitgliederversammlung bestimmt aus den Reihen der Mitglieder zwei Kassenprüfer, die der Vorstandschaft nicht angehören, diese können Entlastung erteilen.

§ 13

Der Ausschuss beschließt in dem ihm durch die Satzung übertragenen Angelegenheiten, sonst steht er der Vorstandschaft beratend zur Seite.

§ 14

Der Schriftführer hat von jeder Sitzung der Vorstandschaft und des Ausschusses sowie von jeder Versammlung ein Protokoll anzufertigen, das von ihm und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Außerdem obliegt ihm die Erledigung des Schriftwechsels in Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden.

§ 15

Versammlung der Mitglieder

Der Vorsitzende hat mindestens einmal im Jahr, möglichst nach Beginn des Geschäftsjahres, eine Mitglieder- versammlung einzuberufen.

Dieser obliegt vor allem:

a) die Entgegennahme des Jahresberichtes

b) die Entlastung

c) die Wahl der Vorstands- und Ausschussmitglieder

d) die Festsetzung des Beitrages

e) die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.

Weitere Mitgliederversammlungen kann der Vorsitzende, bei Bedarf oder wenn es im Interesse des Vereins liegt, einberufen. Er muss das tun, wenn ein Drittel aller Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt. Die Mitgliederversammlungen sind schriftlich oder durch Veröffentlichung in der Heilbronner Tageszeitung, unter genauer Angabe der Tagesordnung, einzuberufen. Die Einberufungsfrist soll mindestens zwei Wochen betragen. Anträge müssen schriftlich spätestens eine Woche vor der Durchführung der Mitgliederversammlung erfolgen und beim Vorsitzenden eingereicht werden. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, jedoch ist zur Satzungsänderung eine Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

§ 16

Sportbetrieb

Der Sportleiter hat die Aufgabe:

1. Die Teilnehmer von Übungsstunden durch fachmännische Anleitungen und Aufklärungen dazu anzuhalten, dass Mensch und Hund den Vorschriften des DHV entsprechend ausgebildet werden.

2. Die Helfer in ihrer Arbeit zu beraten und Ihnen hilfreich zur Seite zu stehen, Beißereien und Raufereien der Hunde auf ein Mindestmaß zu beschränken, Gut und Leben aller auf dem Übungsplatz anwesenden Personen bei Gefahr von Hunden durch eigenen Einsatz zu schützen.

3. Hundeführer, die auf dem Übungsplatz ihren Hund misshandeln oder quälen, sofort von der Übung auszuschließen und den Betreffenden dem Vorsitzenden zu melden.

4. Dafür zu sorgen, dass Hunde, die auf den Übungsplatz kommen, nach den veterinärpolizeilichen Bestimmungen schutzgeimpft sowie haftpflichtversichert sind.

§ 17

1. Die Kursteilnehmer bezahlen die festgesetzte Gebühr für die Ausbildung ihres Hundes. Der Verein stellt fachmännisches Lehrpersonal, Geräte und sonstige Einrichtung zur Verfügung. Bei Kursen, an denen Anfänger und Fortgeschrittene teilnehmen, entscheidet der Sportleiter, wann die Ausbildung beendet ist.

2. Jeder Hundebesitzer und Kursteilnehmer haftet für die Schäden seines Hundes, die auf dem Übungsplatz entstehen, selbst und muss deshalb in einer Hundehaftpflichtversicherung sein. Lediglich ein Körperschaden, den der Helfer bei einer Mannarbeit erleidet, ist durch Vereinsversicherung gedeckt.

§ 18

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 19

Auflösung des Vereins:

1. Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine außerordendliche Mitgliederversammlung, die ausschließlich zu diesem Zweck einberufen wurde. Zur Gültigkeit des Beschlusses über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 3/4 der in der Versammlung anwesenden Stimmen erforderlich.

2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.